Donnerstag, 8. Dezember 2016

AUF DIE NÜSSE, FERTIG, LOS!

Die beiden Etablissements,
Wem gehört wohl das Fahrrad?
 (Foto: Emil Björklund)
Nun war ich tatsächlich bereits dabei, schon wieder ein Blogposting vorzubreiten – eine geradezu unglaubliche Frequenz, nachdem ich zuletzt vor nur ein paar Ta ..., äh, Moment, vor einem Monat etwas gepostet habe (ist das letzte Blogposting wirklich schon wieder einen ganzen Monat her?), da muss ich aufgrund aktueller Geschehnisse die Planung verändern und einen anderen Beitrag vorziehen. Aus Malmö erreichten mich nämlich heute sensationelle Nachrichten: In der Bergsgatan der südschwedischen Metropole haben ein neues und sehr exklusives Geschäft sowie ein sehr spezielles Restaurant die kulinarische Landschaft bereichert.


Wer ist "Anonymouse"?
(Foto: Emil Björklund)
Das Besondere daran ist die Zielgruppe, denn ganz offensichtlich richtet sich das Angebot nicht an die Menschen, sondern an alle Nager Malmös, zumindest die mit ausreichend finanziellen Mitteln (welche Kreditkarten akzeptiert werden, verrät die Eingangstür). Das lässt zum einen das Angebot vermuten: Bei Noix de vie – Nüsse des Lebens – gibt es, das enthüllt ein Blick ins Schaufenster, Nüsse aus aller Welt, im italienischen Restaurant Il Topolino (was "Babymaus" bedeutet, so heißt Micky Maus auf Italienisch) nebenan werden laut Karte verschiedene Käsespezialitäten auf Crackern serviert. Ein weiteres, recht eindeutiges, Indiz dafür, dass hier nicht Menschen einkehren beziehungsweise einkaufen sollen, ist die Größe oder besser "Kleine" der neuen kulinarischen Zuwächse: Sie befinden sich auf Gehwegniveau und reichen menschlichen Passanten etwa bis zur Wade.


Malmös neuester Zuwachs in der
Gastroszene: Il Topolino.
(Foto: Emil Björklund)
Niemand weiß bisher, wer hier hinterm Tresen steht oder die Speisen zubereitet. Der einzige Hinweis ist der Instagram-Account, der einer "Anonymouse" gehört. Ich vermute ja: Feinschmeckerratte Remy aus "Rattatouille" hat – vielleicht aufgrund des politischen Klimas an der Seine – Paris den Rücken gekehrt und ist nach Schweden ausgewandert. Sicher ist: Ich bleibe an der Story dran.

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