Samstag, 3. August 2013

EIN (NACHMIT)TAG AM MEER – UND EINE "VERLIEBT IN SCHWEDEN"-LESERUNDE (20 BÜCHER ZU GEWINNEN!)

Ich kann es immer noch nicht so richtig fassen, dass ich heutzutage am Meer lebe. Wenn ich am Schreibtisch sitze und in meiner Arbeit versinke, den schnurrenden Kater Zingo hinter mir, vergesse ich das zuweilen, denn den Meerblick direkt aus dem Fenster habe ich leider nicht (mehr – oder noch nicht wieder). Doch gestern Nachmittag war es einfach zu heiß zum Arbeiten, also habe ich mir frei genommen und bin mit J. und A. zum Strand aufgebrochen. Der Strand ist wirklich nur maximal fünf Minuten Fußmarsch von uns entfernt. Dass ich nicht müde werde, das zu erwähnen, hat nix damit zu tun, dass ich Euch neidisch machen möchte. Es ist eher die verbale Entsprechung des ungläubigen Kniffs in den Unterarm. Wir waren allerdings nicht die einzigen mit dieser spitzenmäßigen Idee (ein Klick auf die Bilder vergrößert selbige):

Hagebuttenblüten sind
der Duft des Sommers! 

Doch auch, wenn der vergleichsweise kleine Stadtstrand in Helsingborg zur Hochsaison und obendrein zu Zeiten eines durchaus als stabil zu bezeichnenden Skandinavienhochs nicht unbedingt der einsamste ist (und auch deutlich voller als z.B. der in Ängelholm), so ist die Atmosphäre doch sehr mediterran und entspannt, sogar inklusive eines grauhaarigen Campingstuhl-Herrenclübchens:

Sieht fast aus wie am Mittelmeer, oder?


Dennoch gab es immer noch freie Flächen – für eine Nordrhein-Westfälin wie mich ein glattes Wunder:

Platz da! Und zwar reichlich!


Es war allerdings wirklich sehr warm, so dass man für jedes Plätzchen im Schatten dankbar war:

Dem Hund ist warm, aber er darf nicht an den Strand
(siehe Schild im Bild ganz oben),
dafür sind die Hagebuttenblüten
nach ihm benannt: Hundsrosen.


Ich war jedenfalls sehr glücklich, meinen Strandschirm "Merkur", den ich nur nach Überwindung diverser Hindernisse im Ostfriesischen auf der Rückfahrt von Baltrum nach Helsingborg erstanden habe*, endlich seiner schattenspendenden Bestimmung zuzuführen (im Bild sind die Schirmbeispiele "Barbie" und "Hamburgersoße Spezial" zu sehen – naja, oder so ähnlich):

Hier sehen wir die Sonnenschirmfarbstellungen
"Bonbon" und "Senfsoße" (oder so).
Vor Schreck hängt der Horizont schief


Auch ein bisschen durch Schaukelei erzeugter Flugwind schadete zur Abkühlung keineswegs, wie Fräulein A. hier demonstriert:

Seit Pippi wissen wir:
schwedische Mädchen können
fliegen!


Der Nachmittag nahm also seinen gemächlichen Lauf. Es wurde geschaukelt (Fräulein A.), Eiscreme konsumiert (Fräulein A. und ich), mehrfach gebadet (alle), ein Krimi weitergelesen (ich), im Sand Schreiben geübt (Fräulein A.) und gedöst (J. und ich)  – nicht wirklich viel Action also, aber genau so sollte es ja auch sein.

Stichwort Action: Etwas mehr Action wird es hoffentlich in der Leserunde bei Lovely Books geben, bei der doch ganz bestimmt (*hüstel*) alle bisherigen Leser von "Verliebt in Schweden" mitmachen. Wer noch kein  Buch besitzt, hat noch eine Woche Zeit, sich dort um eines der 20 Freiexemplare zu bewerben, die der Lübbe-Verlag freundlicherweise zur Verfügung stellt. Die charmanteste Ein-Satz-Begründung, warum gerade Ihr "Verliebt in Schweden" lesen müsst, gewinnt! Näheres dazu lest Ihr HIER. Wir freuen uns auf die angeregte Diskussion mit Euch und drücken allen Teilnehmern feste die Daumen! Und wenn Ihr dann ein Buch gewonnen (oder gekauft oder geschenkt bekommen) habt, könnt Ihr auch gleich noch bei unserem Fotowettbewerb mitmachen!

* Die Sache mit Merkur, dem Schirm, wird ein weiteres Blogposting! Ich habe mich gerade bereits wieder schreibenderweise verplaudert und mich dann entschlossen, den Text auszuschneiden, damit mein treuer Leser Dirk nicht wieder Anlass hat, mir auf seine charmante Art eine "weitschweifige Art" zu bescheinigen! Ich kann nämlich auch anders, jawohl!

Kommentare :

  1. Hey Christiane,
    vielen Dank für deinen lieben Kommentar auf meinem Blog! Darüber habe ich mich wirklich riesig gefreut! Wann bekommt man schon mal so ein Kompliment von jemandem mit so viel "professioneller" Erfahrung! Damit werde ich jetzt überall angeben ;)
    Dein Blog ist total schön! Die ganzen Strand-Bilder machen mich ganz neidisch, und erst die von Mittsommer und vom Luciatag ... ein echter Traum! Ich liebe das total!
    Das mit dem Heimweh kann ich aber trotzdem gut verstehen; besonders, wenn man im Ausland lebt!
    Liebe Grüße aus dem heißen Hessen!

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    1. Oh, jetzt werde ICH rot. Als Bloggerin bin ich oft furchtbar unprofessionell, jetzt durch die journalistische Brille gesehen. Statt kurz und knackig zu schreiben, schwafele ich manchmal endlos rum, komme vom "Höchsken" (was auch immer das sein mag) aufs "Stöcksken" (wie meine Mutter das früher formuliert hätte), weil ich es genieße, mich nicht an redaktionelle Platzvorgaben halten zu müssen. Dieses Posting war mal ausnahmsweise etwas kürzer und bildlastiger, aber sonst kann ich mich selten bremsen. Ich freue mich jedenfalls sehr, dass es Dir hier gefällt und würde mich noch mehr freuen, wenn Du häufiger reinschaust. Liebe Grüße aus dem gerade lagom heißen Südschweden, Stella

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  2. Christiane Fischer5. August 2013 um 09:18

    "Vom Höcksken aufs Stöcksken" heißt meines Wissens nach "vom Hölzchen aufs Stöckchen". Sinn ist ja klar :-)

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    1. Ja, klar. Gott, ich hatte wohl das Hölzchen als Brett vor dem Kopf. Die Frage bleibt, warum meine Mutter "Höcksken" (oder so was) und nicht "Hölzken" gesagt hat.

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    2. Also ich (urspruenglich aus dem Muensterland) kenne auch nur die "Hoecksken" Version...

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  3. Christiane Fischer5. August 2013 um 10:17

    Kommt sie vielleicht aus dem Münseterland?
    Aus Essen kenne ich auch eher "vom Hölzken aufs Stöcksken". Mein GöGa allerdings redet auch immer vom Höcksken, mittels welchem man aufs Stöcksken kommen solle.

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    1. Nein, sie stammt vom Niederrhein, aus Krefeld. Aber das ist ja nun auch nicht sooooo weit auseinander.

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  4. Hast Du ein Glück, an einem solch schönen Ort zu leben. Am Meer! Obwohl ich verstehen kann, dass Hundis nicht unbedingt an den Badestrand sollten, finde ich es trotzdem schade, wenn sie nicht mitdürfen.

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    1. Nur im Sommer, ab Mitte August dürfen die Hunde auch wieder an den Strand.

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